Das Wichtigste in Kürze
- Hirse ist eines der eisenreicheren Getreide.
- Mit Vitamin C aus Paprika oder Paradeisern wird das Eisen besser aufgenommen.
- Weich gebraten eignen sich die Laibchen als Fingerfood.
- Hirse vor dem Kochen heiß abspülen, dann schmeckt sie nicht bitter.
Laibchen sind in Österreich ein Familienklassiker – und diese Variante kommt ganz ohne Ei und Fleisch aus. Die gekochte Hirse bindet von selbst, ein Löffel Kichererbsenmehl sorgt für Halt. Geriebene Karotte und Zucchini verschwinden fast unsichtbar im Teig. Die Laibchen lassen sich gut vorbereiten, schmecken auch kalt in der Jausenbox und sind weich genug für kleine Hände, die gerade das Selberessen üben.
Warum diese Laibchen mehr können
Eisen ist bei pflanzlicher Ernährung einer der Nährstoffe, die man bewusst einplanen sollte. Hirse liefert mehr Eisen als viele andere Getreide, Kichererbsenmehl legt noch etwas drauf. Pflanzliches Eisen wird allerdings schlechter aufgenommen – Vitamin C hilft dabei. Deshalb gehören rohe Paprikastreifen oder ein Paradeiser-Dip mit auf den Teller. Tee oder Kakao zum Essen bremsen die Aufnahme dagegen, lieber Wasser anbieten. Mehr Hintergründe findet ihr im Ratgeber Eisen und Calcium pflanzlich.
Die gebratenen Laibchen lassen sich gut einfrieren. Im Backrohr bei 180 °C in rund 10 Minuten wieder knusprig.
Häufige Fragen
Meine Laibchen zerfallen – was tun?
Die Hirse muss vollständig ausgekühlt sein und das Gemüse gut ausgedrückt. Notfalls einen weiteren Löffel Kichererbsenmehl oder Haferflocken einarbeiten.
Ab wann eignen sich die Laibchen fürs Baby?
Sobald es weiche Fingerfood-Stücke greifen kann, meist ab etwa 8 Monaten. Dann ohne Salz zubereiten und in Streifen schneiden.
Quellen
- ESPGHAN 2025 – Positionspapier vegane Ernährungwww.espghan.org
- AGES – Richtig essen von Anfang an!www.ages.at
Dieser Beitrag ist allgemeine Information und ersetzt keine individuelle Beratung durch Kinderärztin, Kinderarzt oder Diätologin.