Zum Inhalt springen

Bananen-Haferkekse mit Tahin – ohne Zuckerzusatz

Weiche Haferkekse, gesüßt nur mit reifer Banane, mit Tahin für Calcium und Leinsamen für Omega-3 – fünf Zutaten, ein Blech.

30 Min 16 Portionen Leicht Vegan Stand: 16. Oktober 2026
ohne ZuckerzusatzCalcium aus TahinOmega-3 aus Leinsamen

Zubereitung

  1. Backrohr auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen, Blech mit Backpapier auslegen.

  2. Bananen in einer Schüssel mit der Gabel zu Mus zerdrücken.

  3. Haferflocken, Tahin, Leinsamen und Zimt unterrühren, 5 Minuten quellen lassen. Wer mag, Heidelbeeren vorsichtig unterheben.

  4. Mit einem Esslöffel 16 Häufchen aufs Blech setzen und mit dem feuchten Löffelrücken flach drücken.

  5. 15–18 Minuten backen, bis die Ränder leicht gebräunt sind. Auf dem Blech auskühlen lassen – sie werden beim Abkühlen fester.

So passt’s für eure Familie

Tauschtipps für euren Ernährungsstil – das Rezept funktioniert mit allen Varianten.

1 Ei in den Teig rühren, dann halten die Kekse besser zusammen; gut durchbacken.

Bei Allergie: so tauscht ihr

Tausch-Tipps für das Grundrezept. Wenn ihr eine Variante für einen anderen Ernährungsstil kocht, können weitere Allergene dazukommen (z. B. Käse: Milch).

  • AOhne Gluten

    Als glutenfrei gekennzeichnete Haferflocken nehmen – bei Zöliakie nur nach Rücksprache mit der Ärztin/Diätologin; alternativ Hirse- oder Buchweizenflocken (ebenfalls als glutenfrei gekennzeichnet).

  • NOhne Sesam

    Statt Tahin 2 EL Sonnenblumenkernmus nehmen.

Noahs Tipp für die Kleinsten

Für die Kleinsten Heidelbeeren halbieren oder zerdrücken, Kekse nur kurz backen, damit sie weich bleiben, und in Streifen brechen.

Jonas hilft mit

Bananen zerdrücken, alles verrühren und die Teighäufchen aufs Blech setzen und plattdrücken.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kein zugesetzter Zucker – die Süße kommt aus sehr reifen Bananen.
  • Tahin bringt Calcium, gemahlene Leinsamen pflanzliches Omega-3.
  • Die WHO rät, freie Zucker möglichst gering zu halten.
  • Weich gebacken, daher auch für Kleinkinder gut kaubar.

Je brauner die Bananen, desto besser die Kekse. Diese Regel macht das Rezept so dankbar: Die überreifen Bananen in der Obstschale werden zerdrückt, mit Haferflocken und Tahin verknetet und in 15 Minuten zu weichen, leicht karamelligen Keksen gebacken. Kein Zucker, kein Sirup – und trotzdem verschwinden sie schneller vom Gitter, als man sie zählen kann.

Süß, aber ohne Zuckerzusatz

Die WHO empfiehlt, freie Zucker unter zehn Prozent der Energiezufuhr zu halten, idealerweise sogar unter fünf Prozent. Bei Keksen ist das sonst kaum zu schaffen. Hier sorgt die Banane für die Süße, Hafer liefert Ballaststoffe, die lange satt halten.

Der zweite Pluspunkt: Tahin aus Sesam ist eine pflanzliche Calciumquelle, und gemahlene Leinsamen steuern Omega-3-Fettsäuren bei. So wird aus der Nachmittagsjause eine kleine Nährstoff-Ergänzung.

Variieren erlaubt

Eine Handvoll Heidelbeeren oder fein geriebener Apfel machen die Kekse noch saftiger. Rosinen und Schokostücke lassen wir bewusst weg.

Häufige Fragen

Wie lange halten die Kekse?

In einer Dose im Kühlschrank etwa drei Tage, eingefroren bis zu zwei Monate.

Ab wann sind die Kekse geeignet?

Ab etwa einem Jahr, weil sie weich sind und sich gut kauen lassen. Sesam als Mus ist dabei unproblematisch, nur bei bekannter Sesamallergie weglassen.

Quellen

  1. WHO – Guideline: Sugars intake for adults and childrenwww.who.int

Dieser Beitrag ist allgemeine Information und ersetzt keine individuelle Beratung durch Kinderärztin, Kinderarzt oder Diätologin.