Das Wichtigste in Kürze
- Kein zugesetzter Zucker – die Süße kommt aus sehr reifen Bananen.
- Tahin bringt Calcium, gemahlene Leinsamen pflanzliches Omega-3.
- Die WHO rät, freie Zucker möglichst gering zu halten.
- Weich gebacken, daher auch für Kleinkinder gut kaubar.
Je brauner die Bananen, desto besser die Kekse. Diese Regel macht das Rezept so dankbar: Die überreifen Bananen in der Obstschale werden zerdrückt, mit Haferflocken und Tahin verknetet und in 15 Minuten zu weichen, leicht karamelligen Keksen gebacken. Kein Zucker, kein Sirup – und trotzdem verschwinden sie schneller vom Gitter, als man sie zählen kann.
Süß, aber ohne Zuckerzusatz
Die WHO empfiehlt, freie Zucker unter zehn Prozent der Energiezufuhr zu halten, idealerweise sogar unter fünf Prozent. Bei Keksen ist das sonst kaum zu schaffen. Hier sorgt die Banane für die Süße, Hafer liefert Ballaststoffe, die lange satt halten.
Der zweite Pluspunkt: Tahin aus Sesam ist eine pflanzliche Calciumquelle, und gemahlene Leinsamen steuern Omega-3-Fettsäuren bei. So wird aus der Nachmittagsjause eine kleine Nährstoff-Ergänzung.
Eine Handvoll Heidelbeeren oder fein geriebener Apfel machen die Kekse noch saftiger. Rosinen und Schokostücke lassen wir bewusst weg.
Häufige Fragen
Wie lange halten die Kekse?
In einer Dose im Kühlschrank etwa drei Tage, eingefroren bis zu zwei Monate.
Ab wann sind die Kekse geeignet?
Ab etwa einem Jahr, weil sie weich sind und sich gut kauen lassen. Sesam als Mus ist dabei unproblematisch, nur bei bekannter Sesamallergie weglassen.
Quellen
Dieser Beitrag ist allgemeine Information und ersetzt keine individuelle Beratung durch Kinderärztin, Kinderarzt oder Diätologin.