Das Wichtigste in Kürze
- Reife Zwetschken und Zimt süßen fast von allein – ein Esslöffel Zucker reicht für vier.
- Topfen bringt Protein und Calcium in die Süßspeise.
- Knödel ziehen lassen, bis sie ganz durch sind – der Teig enthält Ei.
- Für Babys ganz ohne Zucker zubereiten.
Wenn es draußen grau wird, darf am Wochenende auch einmal eine Süßspeise das Mittagessen sein. Topfenknödel sind dafür ideal: Der Teig ist in zehn Minuten fertig, die Knödel ziehen gemütlich im Wasser und werden in gerösteten Bröseln gewälzt. Statt Staubzucker und Kompott aus dem Glas gibt es einen Zwetschkenröster, der vor allem nach Frucht, Zimt und Nelke schmeckt.
Süß, aber mit Maß
Die WHO empfiehlt, freie Zucker auf unter 10 Prozent der Tagesenergie zu begrenzen, idealerweise unter 5 Prozent. Deshalb kommt hier insgesamt nur wenig Zucker ins Spiel, und die Süße kommt überwiegend von reifen Zwetschken. Topfen liefert Protein und Calcium, die Zwetschken Ballaststoffe. Mehr Hintergrund findet ihr im Ratgeber Zucker bei Kindern.
Tiefgekühlte Zwetschken funktionieren genauso gut. Sie sind meist reif geerntet und bringen viel Eigensüße mit.
Kein Zucker und kein Honig im ersten Lebensjahr – für Babys den Röster einfach ohne Zucker kochen und gut zerdrücken.
Häufige Fragen
Warum zerfallen meine Knödel?
Meist ist der Topfen zu nass. Ihn vorher in einem Tuch gut auspressen oder 1–2 EL Grieß mehr nehmen und den Teig länger rasten lassen.
Kann ich den Röster aufbewahren?
Ja, heiß in saubere Gläser gefüllt hält er im Kühlschrank etwa eine Woche. Weil wenig Zucker drin ist, ist er nicht so lange haltbar wie klassischer Röster.
Quellen
- WHO – Leitlinie Zuckerzufuhrwww.who.int
- AGES – Richtig essen von Anfang an!www.ages.at
Dieser Beitrag ist allgemeine Information und ersetzt keine individuelle Beratung durch Kinderärztin, Kinderarzt oder Diätologin.